AlpiCheck

Lawinenlagebericht für iPhone

Die Lawinenlage für dein Skigebiet, bevor du in die Gondel steigst.

AlpiCheck zeigt die amtlichen Lageberichte der Lawinenwarndienste für 169 Skigebiete in Österreich, der Schweiz, Italien und Bayern. Du siehst auch, wie viel Schnee an der nächsten Messstation liegt und wie steil die Hänge auf der Karte sind. Wenn etwas passiert, steht die richtige Notrufnummer ganz oben.

Laden im App Store

Kostenlos für iPhone ab iOS 16. Du brauchst kein Konto, und die App trackt dich nicht.

Übersicht in AlpiCheck: St. Anton am Arlberg mit Gefahrenstufe 3, Erheblich, und der Herkunft der Stufe Lawinenkarte: Skigebiete als Punkte in der Farbe ihrer Gefahrenstufe

Nur der Bericht, der gerade gilt

Jeder Lagebericht gilt bis zu einer bestimmten Uhrzeit. Danach steht in AlpiCheck „Kein aktueller Lagebericht“ mit einem Link zum offiziellen Bericht, genauso wenn der Bericht fehlt oder der Warndienst gerade nicht erreichbar ist. Eine alte oder geschätzte Gefahrenstufe zeigt die App nicht an. Lieber gar keine Zahl als die von gestern.

Ein Skigebiet, mehrere Warnregionen

Die Warndienste geben ihre Stufen für kleine Mikroregionen aus. Große Skigebiete liegen oft in mehreren davon, Zermatt etwa reicht bis nach Italien. AlpiCheck nimmt die höchste Stufe aller gültigen Berichte und schreibt dazu, aus welcher Region sie stammt.

Fehlt für einen Teil des Gebiets der Bericht, steht dort zum Beispiel „mindestens Stufe 3“. In dem Teil ohne Bericht kann die Stufe auch höher sein.

mindestens Stufe 3Erheblich

Was im Bericht steht

Du siehst die Gefahrenstufe, getrennt nach Höhenlage, wenn der Warndienst sie so ausgibt. Dazu kommen die Lawinenprobleme wie Triebschnee oder Nassschnee mit den betroffenen Hangrichtungen, die Tendenz und der Text des Warndienstes.

Von Mai bis November veröffentlichen die Warndienste meist keine Lageberichte. Dann steht in der App „Kein aktueller Lagebericht“.

Skigebiet in mehreren Warnregionen: höchste Stufe mit Herkunft und der Hinweis „mindestens Stufe 3“

Schneehöhe von der Messstation

Steht eine Messstation in der Nähe, kommt die Schneehöhe von dort. Darunter stehen Name, Höhe und Entfernung der Station und die Uhrzeit der Messung. Gibt es keine passende Station, zeigt AlpiCheck einen Modellwert und setzt ein „≈“ davor. Steht kein „≈“ da, ist die Zahl gemessen.

Die Wetterdaten holt unser eigener Server jede Stunde aus offenen Quellen, unter anderem von MET Norway, GeoSphere Austria, MeteoSchweiz und dem Deutschen Wetterdienst.

Die Vorhersage reicht kostenlos 3 Tage weit, mit Pro 7 Tage. Wie voll es am Lift wird, schätzt die Auslastungsprognose aus Ferien, Wochentag und Wetter.

Wetter in AlpiCheck: Schneehöhe im Tal und am Berg von Messstationen, mit Entfernung und Messzeit

Alle 169 Skigebiete auf einer Karte

Jedes Skigebiet ist ein Punkt in der Farbe seiner Gefahrenstufe, mit der Zahl darin. Zoomst du hinein, kommen die Namen dazu. Die Hangneigung kannst du als eigene Ebene einblenden, auf der Standard-, Satelliten- oder Hybridkarte.

Österreich 82, Schweiz 40, Italien 35, Bayern 12.

  1. 1Gering
  2. 2Mäßig
  3. 3Erheblich
  4. 4Groß
  5. 5Sehr groß
Die europäische Lawinengefahrenskala in ihren offiziellen Farben. Für etwas anderes verwendet AlpiCheck diese Farben nicht, Orange heißt in der App immer Stufe 3.

Was sonst noch drin ist

3-Sekunden-Check
Neigungsmesser und Kompass messen Hangneigung und Hangrichtung, die Gefahrenstufe kommt aus dem Lagebericht. Eine vereinfachte Faustregel, angelehnt an die Reduktionsmethode, ordnet das grob ein. Einen Hang gibt der Check nicht frei.
Neigungsmesser
Halte das iPhone flach an den Schnee und lies Neigung, Hangrichtung und Höhe ab. Dazu steht die Steilheit, von „mäßig steil“ bis „extrem steil“, ohne Wertung.
Offline-Lagebericht
Speichere den Bericht morgens im Hotel-WLAN. Hast du oben kein Netz, zeigt die App ihn trotzdem, solange er gilt.
Widget
Die Gefahrenstufe deiner Region auf dem Home- und Sperrbildschirm, ohne die App zu öffnen.
Meine Saison
Skitage, Strecke und Kalorien aus deinen Ski-Workouts in Apple Health. Das schaltest du selbst ein, und die App liest nur.
Checklisten
Vorlagen für die Variante mit LVS, Sonde und Schaufel und für die Piste mit Skipass und Skibrille. Eigene Listen legst du dazu an.

Oben steht 112

  • 112Euronotruf, überall
  • 140Bergrettung Österreich
  • 1414Bergrettung Schweiz
  • 144Wallis
  • 118Italien

Der SOS-Knopf auf der Übersicht öffnet die Notfall-Ansicht. Der Schnellzugriff dort wählt immer 112. Darunter steht die Bergrettung des Landes, in dem du gerade bist. Ihre Kurzwahl funktioniert nur im Mobilfunknetz dieses Landes, das steht in der App dabei. Ist dein Standort ungenau oder nah an einer Grenze, bleibt es bei 112.

Außerdem findest du dort deine Koordinaten zum Teilen und die Schritte für den Notruf in Kurzform. Hast du einen Lawinenabgang gesehen, bei dem niemand verschüttet wurde, steht dort auch, wem du ihn meldest.

Der Notfallteil ist immer kostenlos.

Notfall-Ansicht mit 112 im Schnellzugriff und der Bergrettung des Standort-Landes

Was die App nicht kann

AlpiCheck fasst den Lagebericht zusammen. Den vollständigen Bericht liest du beim Warndienst, und im Zweifel gilt er. Ob du in einen Hang einfährst, entscheidest du vor Ort. Dafür zählt, was du dort siehst und was du in einem Lawinenkurs gelernt hast. Beides ersetzt die App nicht.

Der Lagebericht ist kostenlos

Ohne Kauf

Lageberichte, Offline-Lagebericht, Karte, Notfall, Neigungsmesser und 3-Sekunden-Check.

Mit Pro

Wetter und Auslastung für 7 Tage, Entdecken für alle 7 Tage und so viele Favoriten, wie du willst. Praktisch, wenn du eine ganze Skiwoche planst.

Pro gibt es als Jahresabo, beim ersten Abo mit 7 Tagen gratis, und als Monatsabo. Wer nur diesen Winter will, nimmt den Saisonpass 2026/27: Er gilt bis 31. Mai 2027 und verlängert sich nicht. Die Preise siehst du in der App vor dem Kauf.

Woher die Daten kommen

Lageberichte
Lawinenwarndienste Tirol, Südtirol und Trentino (Euregio, avalanche.report, CC BY 4.0), WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF (CC BY 4.0), Lawinenwarndienst Kärnten und weitere Warndienste über die EAWS.
Wetter und Schnee
MET Norway, GeoSphere Austria, Land Tirol, MeteoSchweiz, SLF, Deutscher Wetterdienst und Meteotrentino (je CC BY 4.0), Provinz Bozen (CC0). Die Werte sind gerundet und zu Tageswerten zusammengefasst, Neuschnee teils aus Niederschlag berechnet.
Karte und Weiteres
Apple Karten, OpenSlopeMap (Hangneigung, CC BY-SA 4.0), OpenStreetMap (ODbL), OpenHolidays API (Ferien, ODbL), Natural Earth (Landesgrenzen).
Pisten und Lifte
Data from OpenSkiData / OpenSkiMap.org, © OpenStreetMap contributors (ODbL), Skimap.org, Who's On First, © Mapterhorn. Unser Server schneidet die Daten täglich je Skigebiet zu und vereinfacht die Linien. Diese Auszüge stehen unter der Open Database License (ODbL) 1.0 zum Download: alpicheck.de/api/pisten/ (Übersicht mit einer Datei je Skigebiet). Lawinen- und Wetterdaten gehören nicht dazu.

Alle Quellen mit Lizenzen stehen in der App unter „Mehr“ → „Quellen und Lizenzen“.